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Chronik | 03.Bezirk Horn
Rad-Wanderwegenetz Gars wird attraktiviert

Letzte Änderung: 09.08.2017 23:23:39
   
Gars am Kamp: Bohuslav - Radrouten sind wichtige Impulsgeber für den Tourismus. Bereits 2012 hat Gars ein Tourismuskonzept zur Neupositionierung der Marktgemeinde erarbeitet. Dabei wurde „Wandern und Radfahren" als Teil des Schwerpunktthemas „Gesundheit und Bewegung" definiert.

„Die Angebote im Luftkurort Gars am Kamp sind in den Bereichen Therapie, Bewegung, Entspannung und Erleben auf höchstem Niveau. Jetzt soll das Rad- und Wanderwegenetz der Gemeinde noch attraktiver werden. Das zieht zusätzliche Gäste an und trägt so zur Steigerung der Wertschöpfung bei. Daher wird dieses EUROFIT-Projekt auch aus Mitteln der Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln gefördert“, informiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Der Rad- und Wandertourismus ist gerade in Niederösterreich ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge dieser entspannten Art der Bewegung in der Natur und schätzen sowohl den positiven gesundheitlichen Effekt als auch die entschleunigte Art, Land und Leute für sich zu entdecken“, erläutert Bohuslav.

Daher will auch die Gemeinde Gars am Kamp, die national und international als Gesundheitsdestination bereits bestens etabliert ist, dieses Segment als wichtigen Teil des Themenfeldes Gesundheit und Bewegung verstärkt forcieren. Projektträger ist die Gemeinde Gars am Kamp. Bürgermeister Martin Falk dazu: „Im Detail soll ein neues Beschilderungskonzept entwickelt, sowie sämtliche Routen gps-erfasst werden, um Distanzen, Schwierigkeitsgrade und Höhenunterschiede besser darstellen zu können. Dadurch soll es auch geheingeschränkten Personen, wie Behinderten oder Personen mit Kinderwägen, leichter möglich werden, die richtigen Routen auszuwählen.“

Weitere zentrale Punkte sind die Darstellung der Gastronomie-, Beherbergungs-, Freizeit- und Servicebetriebe entlang der Wege. Zusätzlich sollen etwaige Verweil-, Rast- und Aussichtsplätze neu geschaffen beziehungsweise weiter optimiert werden.

Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki ergänzt: „Das Projekt entspricht den Anforderungen des ‚Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020‘ und wird daher von der Regionalförderung unterstützt. Hier wird durch die Optimierung und weitere Attraktivierung die nachhaltige touristische Entwicklung forciert und die touristische Dienstleistungskette professionell ausgebaut.“

Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Wirtschaftsagentur ecoplus, Michaela Horsky, www.ecoplus.at/.


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